Wissen ist gut – Können ist besser

Aktualisiert: 11. Apr.

Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun. - Johann Wolfgang von Goethe

Kennst Du das? Du hast ein neues Projekt bekommen und musst dich in das Themengebiet einarbeiten. Du beschäftigst Dich intensiv mit dem Thema. Du recherchierst Fakten, befragst Experten aus Deinem Netzwerk, erfahrene Kollegen und bezahlst unter Umständen sogar teure Berater, um deinem Ziel näher zu kommen. So verstreicht Stunde um Stunde und der Informationsberg wächst. Und nun? Du hast viel Zeit aufgewendet und viele Informationen gesammelt, aber wie geht es jetzt weiter? Was musst du tun, um erfolgreich die gesammelten Informationen in Wissen umzuwandeln und die beste Lösung in Deinem Projekt zu finden?


Ein Mann steckt zwischen Dokumentenstapeln fest und schaut verzweifelt aus einer Lücke heraus.

W wie „Wie“

Vor Beginn jedes Projektes sind W-Fragen entscheidend: „Wer macht was bis wann?“ Dabei wird das „wie“ oft stiefmütterlich behandelt. Selbst bekannte Methoden wie z.B. SMART-Ziele lassen den Aspekt des „Wie“ außen vor. Dabei ist es für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts essenziell. Du erreichst Deine Ziele schneller, wenn man Du Dir vorher überlegst, wie Du vorgehen möchtest. Zugegeben, das ist nicht immer einfach. Vor allem dann nicht, wenn Du in ein fremdes Fachgebiet hineingeworfen wirst und ohne nennenswerte Erfahrung im jeweiligen Bereich auskommen musst. Zeit für eine gezielte Recherche. (Wie eine gute Recherche aussieht haben wir im Artikel „Recherchieren ist wie Googlen - nur krasser“ beschrieben). Je gründlicher Du recherchierst, desto genauer kannst Du das „wie“ definieren.


Wissen nutzbar machen

Die für das Projekt recherchierten Informationen und Dein bereits vorhandenes Wissen, müssen mit zielgerichtetem Wissensmanagement nutzbar gemacht werden. Durch eine thematische Strukturierung, Indexierung und zusätzliche Verschlagwortung der Informationen, werden sie für alle Projektmitarbeiter leichter zugänglich. Vertrauliche Inhalte, wie beispielsweise Verträge, kannst Du schützen und indem Du sie nur für bestimmte Personen oder Teams freigibst. Darüber hinaus muss das abgelegte Wissen für das Themengebiet relevant und die abgelegten Informationen aktuell sein. D.h. die Informationen müssen inhaltlich zu Deinem Projekt und der Aufgabenstellung passen sowie problemorientiert betrachtet werden. Dabei dürfen sie nicht veraltet sein, was vor allem bei Richtlinien, Gesetzen und Normen von Bedeutung ist. Ferner sollte das „woher“, im Sinne der vertrauenswürdigen Quelle, zwingend berücksichtigt und bewertet werden.


Unsere Empfehlung

  • Sichern von Wissen mit Anwendungsbezug

  • Wissen über Lessons Learned weiterentwickeln (Versionsmanagement)

  • Wissen mit Allgemeingültigkeit in übergeordnete Wissensebene überführen. z.B. Projekt- in Team- oder Unternehmenswissen heben

  • Anhäufen von Informationen, wie es häufig in Dokumentenmanagement-Systemen praktiziert wird, ist nutzlos. Deshalb ist es notwendig die Kernthesen im jeweiligen Kontext zu erfassen. Das bedeutet, das unterschiedliche Blickwinkel auf gleiche Inhalte entstehen und von Nutzen sind.

  • Nutze eine Lösung, die von deinem Unternehmen oder deiner Abteilung gemeinschaftlich getragen wird, damit ihr die Grundlage für eure persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung sowie Innovationsfähigkeit schafft. Denn jede Innovation beginnt mit einer Recherche der Vergangenheit und den daraus wachsenden Ideen und Gedankensprüngen für zukünftige Lösungen!


Vier Menschen sitzen auf einem Sofa und arbeiten an Laptops, welche auf einem hölzernen Kaffeetisch liegen. Halbtransparent darüber sind Diagramme und Netzwerke zu sehen.

Die beste Lösung finden, aber wie?

Um in Deinem Projekt die beste Lösung zu finden und diese auch erfolgreich umzusetzen, brauchst Du mehr als reines Faktenwissen. Die Erfahrungen Deiner Teamkollegen und ihre kreativen Ideen sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Projektlösung.

Jede Idee ist wertvoll und kann zu einer Verbesserung oder sogar zu einer disruptiven Innovation werden. Klassischerweise werden die meisten Ideen innerhalb von Regelmeetings im einfachen Austausch, Brainstormings und Diskussionen sowie abends im Bett oder unter der Dusche entwickelt. Warum ist das so und wie bekomme ich diese Gedanken schnell und effektiv in meinen kategorisierten Ideenspeicher? Was mache ich am Ende damit?

  • Online Quick Access auf das cloudbasierte Wissensmanagement, ohne die hundertste digitale Notiz oder Kanbankarte zu erstellen, welche schon lange hinten runterfällt und nicht indexiert bzw. am Wissensmanagement und den Ideensammlungen angeknüpft ist.

  • Gemeinschaftliche Diskussion, Prüfung und Bewertung der Ideen, um das Gemeinschaftsgefühl im Team durch eine, von allen getragene, Entscheidung bzw. Lösungsfindung zu stärken.


Wissenskultur entwickeln

Damit das strukturierte Wissen genutzt und durch neue Impulse und Informationen ergänzt wird, musst Du in Deinem Team, oder besser im gesamten Unternehmensnetzwerk, eine neue Wissenskultur etablieren. Voraussetzung hierfür ist, dass alle bereit sind, allgemeingültiges Fachwissen zu teilen und bei Bedarf, ohne Verletzung der Autonomie oder Verschwiegenheitspflicht, mit spezifischem Projektwissen zu ergänzen. Der regelmäßige Wissenstransfer sollte demzufolge freiwillig und organisch neben der täglichen Arbeit geschehen, ohne extra Aufwand bei Deinen Mitarbeitern zu verursachen. Dies führt schnell zu Unmut und würde den Mitarbeiter davon abhalten, sein Wissen zu teilen. Deshalb ist es wichtig, dass du eine positive Atmosphäre schaffst und schlussendlich das Teilen von Wissen durch Zeitersparnis und Fortschritt belohnt wird. Wissensmanagement ist eine Teamleistung, die von allen gemeinsam erbracht werden muss. Ermutige Deine Kollegen, Mitarbeiter und Partner dazu, sich weiterzubilden und ihr Wissen auszutauschen.


Sechs Personen sitzen an einem Tisch in einer Bibliothek und unterhalten sich. Vor ihnen liegen Bücher und Laptops.

Das richtige Werkzeug

Um Dein Projekt von der Recherche auf die nächste Ebene zu bringen und mit der Umsetzung zu beginnen, brauchst Du Wissensmanagement. Das Wissensmanagement in Projekten lässt sich nur mit einem geeigneten Werkzeug erfolgreich umsetzen. Ein Wissensmanagementsystem für Projekte hilft Dir dabei. Denn die beste Theorie nützt nichts, wenn sie nicht konsequent umgesetzt wird.

Mit CBA Compendio, dem intelligenten Wissensmanagementsystem für Projekte kannst Du…

  • … aufgabenbezogen recherchieren

  • … das Wissen nach Qualität und Relevanz für dein Projekt bewerten

  • … im redaktionellen Prozess die Wissensqualität sicherstellen

  • … Ideen, Meinungen und Ideen Deines Projektteams einbinden

  • … Publikationen kurz und für alle verständlich zusammenfassen

  • … Begriffsdefinitionen in deinem projektbezogenen Glossar erstellen

  • … bestimmen wer welches Wissen sehen, ändern oder teilen darf


Darüber hinaus bietet es Dir einzigartige Features, die es nur bei uns gibt

  • schnelle, kontextorientierten Suche nach projektrelevantem Wissen in verschiedenen Informationsquellen

  • Organisation einer kooperativen, unternehmensübergreifenden Wissensarbeit

  • fortlaufendes Lernen

  • automatische Generierung semantischer Netze (Textanalyse, SemanticWeb) in maschinell verarbeitbarer Form

  • (teil-)automatisierte Ableitung von Anforderungen, Anwendungsfällen, Parametern und Bewertungskriterien für Projektlösungen

  • zielgerichtete Wissensbereitstellung zur Lösungsfindung

  • (teil-)automatisierte Bewertung der Lösungen für schnellere und bessere Entscheidungen


Hast Du Fragen zu Wissensmanagement in Projekten, dem Lösungsfindungsprozess oder zum CBA Compendio? Dann melde Dich bei uns oder vereinbare einen unverbindlichen Termin zur kostenfreien Erstberatung.





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